Managed Hosting – Aufgaben abgeben!

Das Hosting

Beim Hosting wird eine Internetseite auf einem fremden Server, dem sogenannten Webspace, gespeichert. Der Webspace ist ständig mit dem Internet verbunden. Das allein für sich, ist allerdings nur „Hosting“. Der Host vermietet den Speicherplatz an seinen Kunden und bietet gegebenenfalls zusätzlichen Platz bzw. Kombipakete an. Der Kunde bekommt einen Domainnamen zugesichert, die der Host zum Beispiel bei der Denic anmeldet.

 

Was genau heißt „Managed“?

Der Begriff an sich besitzt Aussagekraft. Er vermittelt, dass etwas „gemanaged“ wird. Jemand „übernimmt die Leitung“. Dabei geht es nicht um den Inhalt der besagten Domain, sondern um technische Aspekte. Bei dieser Art des Hostings übernimmt der Hostservice zum Beispiel die Sicherheitseinstellungen, um den Server des Kunden mit einem DDos Schutz zu versehen, oder er optimiert die Einstellungen um die Performance des Servers zu verbessern.

 

Colocation

Nicht jede Firma positioniert den Server in einem eigenen Rechenzentrum. Kleine oder mittelständische Unternehmen haben dafür selten Kapazitäten dafür. Deshalb nutzen sie diese Möglichkeit. Diese ermöglicht dem Unternehmen einen eigenen Server und zeitgleich das Auslagern sicherheitsrelevanter Dateien auf ein externes System. Denn der Server steht bei direkt beim Hostanbieter First Colo. Ein anderer Begriff dafür ist Serverhousing. Der Host bietet dem Unternehmen das externe Gebäude für die Auslagerung, Kühlung, Strom, Netzwerkanbindung und eine Absicherung durch einen Sicherheitsdienst. Dadurch wird die Firma zusätzlich entlastet.

 

Managed Hosting und Colocation

Inzwischen gibt es die Möglichkeit Colocation und Managed Hosting zu kombinieren. Die Hosts, die den Firmen das anbieten, sichern zum einen den externen Standort des Servers und übernehmen zum Anderen die technische Bearbeitung des Servers. Das bedeutet eine Entlastung für das Unternehmen. Dieses benötigt im Idealfall keinen separaten Systemadministrator, die Sicherheit der Daten wird gewährleistet und das Unternehmen muss sich selber nur um die Erstellung der Webseiteninhalte kümmern. Damit verringert sich der Verwaltungsaufwand.

 

Wo ist der Haken?

Die technische Bearbeitung übernimmt der Host, mit dem der Vertrag geschlossen wurde. Technische Veränderungen sind eigenständig nicht für das Unternehmen möglich. Für jede Änderung muss der Support des Hosts kontaktiert werden. Außerdem ist der Kostenaufwand, im Vergleich zum normalen Hosting, geringer. Für Einzelpersonen lohnt sich diese Art des Hostings nicht, da sie über begrenztes Budget verfügen.

 

Welche Vorteile bieten sich einem Unternehmen?

Sensible Daten sind nicht am Unternehmensstandort gespeichert. Technische Bearbeitung entfällt. Der Mitarbeiter, welcher die Administration übernehmen würde, kann anderweitig eingesetzt werden. Der Server ist immer auf die aktuellsten Sicherheitsstandards geupdatet. Damit einher geht ein geringeres Risiko eines Angriffs. Außerdem werden regelmäßige Backups vorgenommen.

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